Die erstmalige Erwähnung des Namens (sub Darnis) stammt aus dem Jahr 1494 und beweist, daß im Mittelalter eine Festung mit Vorstadt (Suburbium) existierte. Zur Zeit der Türkenherrschaft wurden viele Bauwerke errichtet, die auf einer Karte des Geographen Coronelli eingezeichnet sind (polygonale Festung, große Moschee). Ein beträchtlicher Teil der Stadt wurde 1648 von dem venezianischen General Foscolo in Trümmer gelegt. Erhalten sind Teile der Festung, das Minarett, die daneben stehende kleine St.-Rochus-Kirche, während die große Moschee barockisiert und heute eine dem hl. Antonius geweihte Kirche ist. An verschiedenen Stellen in der Öffentlichkeit sind Werke des Bildhauers Ivan MeStroviC zu sehen, der in einem Mausoleum im nahegelegenen Otavice bestattet ist (Die Quelle des Lebens, Der Pflüger, Die Wöchnerin). Im Museum der DrniS-Region werden auch einige Abgüsse von Werken des Künstlers aufbewahrt. Die Stadt liegt am Westrand des Feldes Petrovo polje, am Eingang des schmalen und steilen Flußtals der Cikola. Als Mittelpunkt der weiteren ländlichen Umgebung kommen ihr wichtige Funktionen zu (Messen, Handelsweg nach Bosnien). Ihre Umgebung, der Krka-Fluß, der Wasserfall RoSki slap und die Insel Visovac locken viele Naturfreunde und Pilger zum Wallfahrtsort der Madonna von Visovac. DrniS ist bekannt für seine guten Weine und den schmackhaften Räucherschinken. Die Messe von DrniS (jeden 5. im Monat, von April bis November) ist noch immer eine touristische Attraktion. Wegen des Kriegsgeschehens der jüngsten Vergangenheit sind die Jagdgebiete derzeit nicht zugänglich. Attraktiv ist ein Ausflug zu den Gipfeln des Promina-Gebirges (Bahnstation DrniS–Berghütte_Cavnovka, 2 h 30 min) |
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