Aus der ersten Hälfte des 14. Jh. stammt die Kirche St. Maria im Feld (dreimal umgebaut: erstmals 1377, erneut gegen Ende des 16. Jh. und schließlich 1680), die ein geräumiges Kirchenschiff und eine halbrunde Apsis aufweist. Den im 18. Jh. aufgebauten Hauptaltar zieren sieben gotische Alabasterreliefs aus England (14. bis 15. Jh.). Die Pfarrkirche St. Peter wird im 15. Jh. erstmals erwähnt; ursprünglich ein dreischiffiges Bauwerk, wurde im 18. Jh. umgebaut und erhielt einen Glockenturm. Außer einem goldenen Kelch von gotischer Form ist darin auch ein Altargemälde von Leandro Bassano zu sehen. Neben der Kirche befand sich eine aus dem Jahr 1770 stammende Loggia (abgerissen); das barocke Kastell SpaniC aus dem Jahre 1674 ist heute vollkommen verfallen. Der Ort, einer der ältesten auf der Insel, wird geprägt durch seine malerische Lage am Rande des Feldes Carsko polje. Das bekannteste Erzeugnis ist der Weißwein PoSip, dessen Anbaugebiet als eines der ersten in Kroatien geschützt wurde. Kenner schätzen außerdem das Olivenöl von Cara. Die Kirche der Madonna vom Cara-Feld ist Ziel der Wallfahrten, die am Feiertag des hl. Jakob, dem Schutzherrn Caras (25. Juli), und zu Mariä Geburt (8. September) abgehalten werden. Am St.-Jakobs-Tag wird traditionell die “Kumpanija” aufgeführt (s. Blato). Gepflegt wird auch die Tradition des dalmatinischen A-cappella-Gesangs. Südlich von Cara befindet sich Zavalatica, einst ein Hafen zur Verschiffung von Wein, heute ein Fremdenverkehrsort. Hier sind, wie in der nahegelegenen Zitna-Bucht, viele kleine Pensionen, Villen und Ferienhäuser zu finden. |
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