Erstmals erwähnt wird die Stadt im Jahr 1422; seitdem ist sie Grenzort des venezianisch, danach französisch und schließlich österreichisch verwalteten Dalmatiens zum Osmanischen Reich. An der Stelle der heutigen neuromanischen Pfarrkirche St. Elias stand eine ältere Kirche. Der alte Stadtkern von MetkoviC mit seinen Steinhäusern und schmalen Gassen, wie sie für den Mittelmeerraum typisch sind, entstand im 19. Jh. Die Begradigung des Flußlaufs der Neretva und der Bau des Hafens wurden um 1890 abgeschlossen. MetkoviC ist ein wichtiges landwirtschaftliches Zentrum, das für seine durch die Neretva begünstigten Kulturen (Zitrusfrüchte), sein Kulturerbe (Narona, Mogorjelo in Bosnien und Herzegowina) und in neuerer Zeit auch als Grenzort (Transitverkehr) bekannt ist. Interessant ist das 4 km entfernte Vid mit Resten der antiken Stadt Narona. In MetkoviC selbst lohnt ein Besuch des Ornithologischen Museums mit etwa 250 Exemplaren verschiedener in diesem Raum lebender Vogelarten. Die Umgebung von MetkoviC ist ein gutes Jagd- und Angelgebiet. In den Restaurants kann man sich das bekannte Neretva-Brodetto und Aale vom Rost schmecken lassen. In der Nähe von MetkoviC liegt das Sumpfgebiet Hutovo blato (bekannter Jagdgrund in der Herzegowina) mit fischreichen Gewässern (Karpfen, Aale). Im Winter halten sich hier verschiedene Sumpfvogelarten auf, insbesondere Wildenten. In neuerer Zeit finden Wallfahrer auf dem Weg nach MeDu-gorje in MetkoviC Unterkunft. |
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