Jablanac wurde bereits 1251 als Bezirkszentrum Ablana und im 13. Jh. als freie königliche Stadt erwähnt. Am Kap vor dem Hafen liegen die Mauerreste einer mittelalterlichen Burg, die 1251 von Banus Stjepan Subic gegründet wurde. Auf dem Friedhof steht die Nikolauskirche, die seit 1179 besteht, ihre heutige Form aber im 16. Jh. und im Jahre 1701 erhalten hat. In der Pfarrkirche St. Joseph aus dem 18. Jh. sind Stuccoplastiken (Werkstatt Somazzi) und Holzskulpturen aus dem 19. Jh. (Bartol Devcic) sehenswert. Vom Berg Panas führt eine Trockenmauer herab – einst die Grenze zwischen den illyrischen Stämmen Ortoplin und Begios mit der Inschrift des Stadthalters Dolabela. Die touristische Bedeutung von Jablanac wuchs nach der Herstellung der Fährverbindung mit der Insel Rab. Die Gegend ist interessant, insbesondere der Gebirgsteil um die Gipfel Alan, Mirevo und Stirovaca. Leichte und angenehme Spazierwege führen an der Küste nach Stinica (2 km) oder zur Bucht Zavratnica (2,5 km), die an einen Fjord erinnert, aber eigentlich eine tief abgesunkene Bucht ist. Die Ruhe und die Naturschönheit machen diesen Ort zu einem Naturphänomen und zur schönsten Bucht am Küstenstreifen unterhalb des Velebitmassivs. Das Angebot in Jablanac umfasst: Hotels, Appartements, eine schnelle Fährlinie zur Insel Rab, einen schönen Badestrand und kristallklares Meer unterhalb von Velebit, eine Tauchschule, Besteigung des Velebitmassivs (Krasno – Wallfahrtsort). Über Jablanac liegt auf einer Felsklippe eine Berghütte auf einer Höhe von nur 20 m ü.d.M. |
Reiseführer Jablanac
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