Opatija war wegen des milden Klimas schon in der ersten Hälfte des 19. Jh. bekannt. Der Hafen besteht aus einem Pier und einem geschützten Becken. Der innere Hafenteil ist vor allen Winden geschützt, außer denen aus dem I. Quadranten. Die Bora ist mäßig und weht aus östlicher Richtung. Der Süd- und der Westwind sind relativ stark und lassen Schwell entstehen. Der äußere Teil des Hafens ist für größere Schiffe zugänglich, an der Innenseite können kleinere Schiffe anlegen. Der Ankerplatz liegt 500 m vom Hafen entfernt, es ist jedoch bei starkem Wind aus dem östlichen und dem südöstlichen Quadranten sehr gefährlich, vor Anker zu gehen. Opatija verfügt auch über einen Jachthafen. Opatija, oft als “adriatisches Nizza” bezeichnet, ist einer der bekanntesten Fremdenverkehrsorte in Kroatien und die Stadt mit der längsten Fremdenverkehrstradition an der Ostküste der Adria. 1844 errichtete der Großhändler Higinio Scarpa die “Villa Angiolina” mit herrlichen Grünanlagen und einem wunderschönen Park, die von hochkarätigen Gästen – dem kroatischen Banus Josip Jelacic, der österreichischen Kaiserin Maria Anna – besucht wurde, was dazu beitrug, dass Opatija rasch der beliebteste Ausflugsort der Einwohner von Rijeka und danach von Italienern und Österreichern wurde. Opatija führte als erster Ort an der Adria bereits 1883 eine touristische Statistik ein. Das erste Hotel an der Adria unter dem Namen “Kvarner” errichtete die Gesellschaft der Südbahn im Jahre 1884. Seine Lage an der Meeresküste und die luxuriöse Ausstattung zogen ausschließlich prominente Gäste an. Unmittelbar nach dem Bau des Hotels “Opatija” wurde der Ort als mondäner Sommerferienort berühmt, so dass längs der 12 km langen Strandpromenade (lungomare) auf der Strecke Volosko–Opatija–Lovran bald ein Gebirgspfad von Opatija nach Veprinac und weiter zum Uckamassiv angelegt wurde. Schon 1889 wurde Opatija zum ersten Luftheilort an der Adria erklärt, was seinen Status des vornehmsten Ferienortes gefestigt hat. Die zahlreichen Touristen und Eigentümer der Villen haben exotische Pflanzen (Palmen, Kakteen, Mammutbäume u.a.) angebaut und so zur hortikulturellen Vielfallt beigetragen. Opatija war so attraktiv, dass es Ende des 19. und Anfang des 20. Jh. von vielen namhaften Persönlichkeiten besucht wurde – der Prinzessin Luise von Sachsen Coburg, dem rumänischen König Karl I., dem schwedisch-norwegischen König Oskar u.a. Der Aufschwung des Tourismus setzt sich in Opatija bis zu den heutigen Tagen fort. Das günstige Klima, die gepflegte Umgebung, die eingerichteten Badeanstalten sowie der ganzjährige Hochbetrieb machen Opatija auch heute zu einem der elitärsten Ferienorte in Kroatien. Den Gästen stehen etwa 20 Hotels, viele hervorragende Restaurants und Sportplätze zur Verfügung. An Erholung und Unterhaltung fehlt es in Opatija nie. Neben dem Hotel “Admiral” liegt ein Jachthafen, der das ganze Jahr über Boote aufnehmen kann. Der Jachthafen Admiral verfügt über 200 Liegeplätze im Meer und weitere 40 Plätze an Land. Zahlreiche Veranstaltungen in Opatija sind wegen ihrer langen Tradition und dem hohen Niveau bekannt: der Karneval (Januar/Februar), die Internationale Segelregatta (im Mai), der Segelcup Opatija (im November). Opatija ist auch eines der wichtigsten Kongresszentren in Kroatien. |
Reiseführer Opatija
| Werbung schalten Impressum Datenschutz Sitemap |
© 1996-2012 comvos
|
|
| Partnerwebsites: |
mediterrane-weine.deauswahl.deHotelbewertungen Autofähren go4sun Ägypten FrankreichGriechenland Italien Kroatien Marokko Portugal Spanien Türkei Zypern |
|


comvos